P1 Fehlercodes

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Wenn während der Fahrt die CheckEngine-Lampe an geht oder sogar an bleibt sollte bei nächster Gelegenheit der Fehlerspeicher ausgelesen werden. Dafür gibt es spezielle Geräte, aber auch ohne diese ist es möglich die Fehlercodes auszuwerten. Somit kann man bei Problemen den Fehler weiter eingrenzen. Hier erstmal die Fehlercodetabelle:

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Code Beschreibung
01 Kabelstrang, Zündmodul, Zündspule, EEC-Modul (PIP)
02 Kurbelwellensensor, Kabelstrang, EEC-Modul (CPS)
03 Sensor Zylinder-Identifizierung 1, Kabelstrang, EEC-Modul
04 Sensor Zylinder-Identifizierung 4, Kabelstrang, EEC-Modul
05 Klopfsensor, Klopfregler, Kabelstrang, EEC-Modul (KCU)
08 Luftmengenmesser, Kabelstrang, EEC-Modul (VAFSIG)
09 Kühlmitteltemperatur-Sensor , Kabelstrang, EEC-Modul (ECT)
10 Lufteinlaßtemperatur-Sensor , Kabelstrang, EEC-Modul (VAT)
12 Drosselklappen-Sensor, Kabelstrang, EEC-Modul (TP)
14 Luftdruckmesser im EEC-Modul (BP)
15 Lambda-Sonde (EGO)(Spannung immer unter 0,55V), Kabelstrang, EEC-Modul (immer mager)
16 EGR-Ventil, EGR-Ventil-Sensor(EVP), Kabelstrang, EEC-Modul
17 Lambda-Sonde (EGO)(Spannung bleibt immer gleich), Kabelstrang, EEC-Modul (immer fett)
25 Kraftstoffdruck-Magnetventil, Kabelstrang, EEC-Modul (PRC)
26 Kohlefilter-Magnetventil, Kabelstrang, EEC-Modul (CANP)
28 EGR-Magnetventil, Vacuumleitung(öffnen), Kabelstrang, EEC-Modul (EGRC)
29 EGR-Magnetventil, Vacuumleitung(schließen), Kabelstrang, EEC-Modul (EGRV)
34 Leerlaufdrehzahl, Kabelstrang, EEC-Modul (ISC)
42 Turbolader-Magnetventil, Kabelstrang, EEC-Modul (BOOST)

Es gibt zwei Tests:

  1. Bei eingeschalteter Zündung, der Motor bleibt aus. Hiermit wird der Fehlerspeicher und bestimmte Sensoren auf Fehler kontrolliert.
  2. Bei laufendem Motor. Hiermit werden Fehler ausgelesen, die nur bei laufendem Motor auftreten.


Zum auslesen der Fehlercodes gibts es drei Möglichkeiten:

  1. Mit einem Super STAR II oder kompatiblem Codelesegerät. Dies wird wohl (fast) keiner zur Verfügung haben.
  2. mit einem Voltmeter.
  3. aus dem Innenraum mit Hilfe der CheckEngine-Lampe.

Im Motorraum sind die entsprechenden Stecker zu finden, die für den Test benötigt werden: Der STI (SelfTestInput) und STO (SelfTestOutput).

Der einfachheit halber beschränken wir uns auf die Einfachste methode mit Hilfe der CheckEngine-Lampe. Hierbei wird ausschließlich der STI Stecker benötigt

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Dieser wird auf Masse gelegt (ich habe hierfür ein Kabel welches bis zum Batteriepol reicht immer im Handschuhfach dabei).

Je nachdem welcher Test durchgeführt wird muss die Zündung eingeschaltet oder der Motor gestartet werden. Im Zündungsfall kann STI bereits vorher auf masse gelegt werden, bei Laufendem Motor erst nach dem Start. Sollte die CheckEngine-Lampe aus bleiben, so liegen keine gespeicherten Fehlercodes vor. Falls doch wird dies durch Blinken der Lampe angezeigt. Zwischen den Codes folgen kurze Pausen von ca 3 Sek. Die Codes wiederholen sich in einer endlosen Abfolge.

Ein Langer Impuls steht hierbei für die Zehnerstellen, ein Kurzer für die Einerstellen.

Um nach dem Auslesen den speicher zu leeren genügt es das massekabel der Batterie zu entfernen und kurz (5-10sek) das Bremspedal zu betätigen.